Standesamt Gehalt – Verdienst von Standesbeamten und Sachbearbeitern

Was verdient man im Standesamt?
Das Gehalt im Standesamt im öffentlichen Dienst liegt meist zwischen den Entgeltgruppen E6 und E11 des Tarifs TVöD. Sachbearbeiter verdienen häufig E6 bis E9a, während Standesbeamte und leitende Funktionen auch höhere Entgeltgruppen erreichen.

Die Aufgaben im Standesamt sind vielfältig und reichen von klassischer Sachbearbeitung bis hin zu verantwortungsvollen Funktionen als Standesbeamter oder in der Leitung. Typische Tätigkeiten sind:

Typische Entgeltgruppen im Standesamt

Die Eingruppierung richtet sich nach den übertragenen Aufgaben und den Tätigkeitsmerkmalen der Entgeltordnung zum TVöD. Standesbeamte werden häufig in den Entgeltgruppen E9b bis E11 TVöD eingruppiert.

Weitere Informationen zur tariflichen Bewertung finden Sie hier: TVöD Eingruppierung.

Gehalt nach TVöD

Das Einkommen im öffentlichen Dienst ergibt sich aus Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe.

Mit zunehmender Berufserfahrung erfolgt ein Stufenaufstieg im TVöD.

Die aktuellen Gehaltswerte finden Sie hier: TVöD Entgelttabellen

Beamte im Standesamt

In einigen Kommunen arbeiten Beschäftigte im Standesamt auch im Beamtenverhältnis. Die Besoldung richtet sich dann nach den Besoldungstabellen für Beamte und nicht nach dem TVöD.

Typische Besoldungsgruppen liegen – je nach Laufbahn – zwischen A6 und A12, zum Beispiel für Sachbearbeiter oder leitende Funktionen.

Typische Aufgaben im Standesamt

Das Standesamt ist für viele wichtige Verwaltungsaufgaben im Bereich des Personenstandsrechts zuständig.

Wer arbeitet im Standesamt?

Viele Beschäftigte haben eine Ausbildung oder ein Studium im Verwaltungsbereich, zum Beispiel:

Ein Einstieg kann teilweise auch über den Quereinstieg als Sachbearbeiter erfolgen.

Zulagen und Zusatzleistungen

Neben dem Tabellenentgelt erhalten Beschäftigte im öffentlichen Dienst nach dem TVöD weitere Leistungen, insbesondere:

Werden Trauungen oder andere Termine außerhalb der üblichen Arbeitszeit durchgeführt – etwa an Samstagen oder Feiertagen – können außerdem TVöD-Zuschläge für besondere Arbeitszeiten anfallen.

Karriere im Standesamt

Mit zunehmender Erfahrung und Verantwortung sind verschiedene Karrierewege möglich:

Fazit

Das Gehalt im Standesamt richtet sich nach den tariflichen Regelungen des öffentlichen Dienstes. Sachbearbeiter werden häufig in den Entgeltgruppen E 6 bis E 9a TVöD eingruppiert, während Leitungsfunktionen auch höhere Entgeltgruppen erreichen können.

FAQ: Gehalt im Standesamt

Was verdient ein Standesbeamter?

Standesbeamte verdienen im öffentlichen Dienst meist zwischen E9b und E11 TVöD.

Welche Ausbildung braucht man für das Standesamt?

In der Regel wird eine Ausbildung im öffentlichen Dienst oder ein Studium.

Gehört das Standesamt zur Stadtverwaltung?

Ja, das Standesamt ist eine kommunale Behörde und Teil der öffentlichen Verwaltung.

Sind Standesbeamte immer Beamte?

Nein, sie sind oftmals Tarifbeschäftigte. In der Regel werden sie nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) vergütet. In Berlin, Hamburg und Bremen gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Wie wird man Standesbeamter?

In der Regel erfolgt der Einstieg über eine Ausbildung oder ein Studium im öffentlichen Dienst. Zusätzlich ist eine Bestellung zum Standesbeamten durch die Kommune erforderlich.

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